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Reife Leistung

Mit Sport dem Alter trotzen.
Inspirierende Geschichten von Menschen über 70

Fit wie ein Turnschuh…

…das ist für Mastersathleten wie Johanna, Walter oder Inge keine Floskel. Sie machen auch in hohem Alter noch täglich Sport oder fangen gerade erst damit an. Walter gilt mit seinen 76 Jahren als ältester Skispringer Deutschlands, Johanna sogar offiziell als älteste Wettkampf-Turnerin der Welt. Sie nahm am Parallelbarren, ihrem Lieblingsgerät, bis vor Kurzem noch an Schaukämpfen teil. Mit 95 Jahren ist Johanna ein Paradebeispiel dafür, dass Sport den Körper und den Geist fit hält und wie ein wahrer Jungbrunnen wirkt. Statt teurer Medikamente verschreiben Ärzte daher immer häufiger Sport auf Rezept.

Allerdings wird körperliche Bewegung in der Corona-Krise immer schwieriger, gerade für ambitionierte Athleten und Athletinnen wie Inge. Die 72-jährige Triathletin lässt nichts unversucht, ihre Leistung zu verbessern und in ihrer Altersklasse an die Weltspitze zu kommen. In einer Zeit, in dem gemeinsames Training schwierig ist und sämtliche Wettkämpfe ausfallen, ein fast unmögliches Unterfangen. Nicht für Inge. Seit ihr der Sport vor einigen Jahren aus einer tiefen Lebenskrise heraus geholfen hat, kann sie nichts mehr aufhalten. Ebenso wie die anderen Mastersathleten. 

„Älter zu werden und sich trotzdem jünger fühlen, das ist die Kunst im Leben“

Helmut Recknagel

Die Recherche

Anderthalb Jahre ist der Autor Christoph Cöln quer durch die Republik gefahren, um in verschwitzten Fitnesskellern, zugigen Kletterhallen und auf Skisprungschanzen den Leistungen der Mastersathleten nachzujagen. Er hat ihren Kampf um Weiten, Bestzeiten und Anerkennung beobachtet. Vor allem aber hat er ihre ansteckende Freude am Sport erlebt und ihre unbändige Lust an der Bewegung. Das Ergebnis dieser Recherche erzählt er in dem Buch Reife Leistung – Mit Sport dem Alter trotzen

Gemeinsam mit dem Berliner Fotografen Miguel Brusch sind elf außergewöhnliche Porträts entstanden. Elf Lebensgeschichten, die geprägt sind von großen Schmerzen, Rückschlägen und herben Verlusten. Aber auch von Entschlossenheit und Zuversicht, von Neuanfängen und bewegenden Comebacks. Faszinierende Biografien und beeindruckende Bilder, die ohne den Sport nicht denkbar wären. 

Über den Autor

Christoph Cöln studierte Literatur, Film und Politische Wissenschaft. Nach einem Volontariat an der Evangelischen Journalistenschule in Berlin wechselte er zur Welt-Gruppe. Dort arbeitete er seit 2013 als Sportreporter u.a. für die Welt am Sonntag. Er berichtete von den Olympischen Spielen 2016, den World Games 2017, der Fußballweltmeisterschaft 2018 und zahlreichen Box-WMs. Im Schnitt treibt er drei bis fünf Stunden Sport pro Woche – und damit wesentlich weniger als seine meist doppelt so alten Protagonisten. Er will das dringend ändern. Per Mail kontaktieren.

Über den Fotograf

Miguel Brusch studierte Fotografie an der Ostkreuzschule in Berlin. Er nahm an zahlreichen Gruppenausstellungen im In- und Ausland teil. Seine Arbeiten erschienen unter anderem in der Süddeutschen Zeitung, der Welt am Sonntag, im Freitag und auf ZEIT Online. Brusch lebt und arbeitet in Berlin.  

Einen Einblick in Miguels fotografisches Werk können Sie auch auf Instagram finden, für die Kontakaufnahme besuchen Sie bitte Miguels Webseite